Unsere Grundsätze

I. Wir, Schüler*innen des Donau-Gymnasiums Kelheim aus völlig unterschiedlichen Kulturkreisen, machen uns für unsere Demokratie stark, denn wir alle sind Demokratie. Gemeinsam ziehen wir an einem Strang und haben dadurch viel erreicht. Vorurteile haben bei uns nichts zu suchen, sondern die konstruktive Mitarbeit und das Verständnis füreinander lassen unser Projekt gedeihen. Unsere verschiedenen Nationalitäten sind uns ein Geschenk! Wir zeigen im Kleinen, wie es im Großen funktionieren kann.

Wir sind multikulturell!

II. Wir treffen unsere Entscheidungen streng basisdemokratisch. Egal ob Unterstufenschüler*in, ob Abiturient*in, Museumsleiter oder Lehrerin, alle stimmen jederzeit über den Projektverlauf völlig gleichberechtigt ab. Bei Uneinigkeit entwickeln wir tragfähige Kompromisse. Wir selbst leben Demokratie und zeigen damit, dass sie auch im Alltag funktioniert und wichtig für unser gleichberechtigtes Zusammenleben ist.

Wir sind Demokratinnen und Demokraten!

III. Unser Planspiel wird in allen Phasen von der Schulgemeinschaft und externen Partnern evaluiert und kann so verbessert werden. Die Evaluationsschleifen bringen in das Spiel viel mehr Menschen ein, als dies im Projektverlauf ansonsten möglich wird. Wir brauchen fremde und neue Ideen, die wir diskutieren und größtenteils aufnehmen. Auch eine Gesellschaft wird durch neue Einflüsse und Anregungen wachsen und sich weiterentwickeln.

Die Fortentwicklung durch Partizipation ist unser Grundprinzip!

VI. Unser Arbeitskreis umfasst alle Altersstufen des Gymnasiums. Dabei helfen und unterstützen die Oberstufenschüler*innen unsere Jüngeren jederzeit und stehen auch füreinander im Alltag ein. Unser Spiel soll von allen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I und II gespielt werden können, egal auf welche Schule sie gehen. Gemeinsam werden wir das Spiel weiterentwickeln. So stellen wir uns ein Miteinander in unserer Gesellschaft vor!

Wir führen zusammen und überwinden Grenzen!

V. Konflikte, die vorkommen, werden durch kommunikative Regeln begrenzt und durch das Schlichten von unbeteiligten Parteien beigelegt. Polarisieren wird nur dann zugelassen, wenn es der Weiterentwicklung unseres Spiels dient oder wir uns über weitere Prozesse in der Überspitzung klar werden müssen.

Wir sind kommunikativ und empathisch!

VI. Wir verstehen uns als eine für alle offene Gemeinschaft. Niemand wird ausgegrenzt oder besonders hervorgehoben. Bei Interesse darf sich jeder in das Projekt einbringen und auch wieder aus dem Projekt ausklinken, wenn mal keine Zeit ist oder gerade andere Ziele verfolgt werden. Freiwilligkeit und Spaß an der Sache sind unser oberstes Gebot.

Wir ergreifen die Initiative und sind engagiert!

VII. Unterschiedliche Fähigkeiten und Stärken der Einzelnen werden honoriert. Ein jeder ist bei uns willkommen und gebraucht. Ob Schilder zeichnen, komplizierte Abstimmungsmodalitäten programmieren, Spielpläne entwerfen, Presseartikel verfassen, Interviews geben und vorbereiten oder Plakate entwerfen: Ein jeder findet seine Möglichkeit, sich in das Projekt einzubringen!

Wir sind inklusiv!

VIII. Wir vernetzen uns mit anderen Projekten und überregionalen Partnern! In einer lebenswerten Gesellschaft darf es nicht geschehen, dass diese sich abschottet und von äußeren Einflüssen fernhält. Auf der einen Seite haben wir mit anderen Projekten Kontakt aufgenommen, weil wir gegenseitig von unseren Erfahrungen profitieren, auf der anderen Seite verlassen wir uns auf Partner, da wo wir nicht weiterkommen. Hilfe annehmen, wenn nötig, und diese auch anderen anbieten, ist ein weiterer Grundsatz unserer Projektgemeinschaft.

Wir sind kooperativ!

IX. Unser Ziel ist eine lebenswerte Gesellschaft, die sich nicht von ausgrenzendem und abwertendem Populismus und rechten Parolen beeinflussen lässt, sondern durch politisches Wissen und demokratische Bildung gestärkt ist. Dies soll zu einem lebenswerten Miteinander führen, zu einer Gesellschaft, in der wir alle, trotz unserer Verschiedenheit, unseren Raum haben und uns sicher fühlen.

Wir haben eine Vision!

Der Arbeitskreis Demokratie mit Michaela Mallmann